Spektakuläres Training mit Rettungswinde

06.06.2020 - Im Großraum Fresach ist am Samstag, den 06. Juni, bei herausfordernden äußeren Bedingungen das halbjährliche – wie immer sehr spektakuläre – Windentraining der ARA Flugrettung über die Bühne gegangen.

Übung macht den Meister. Ganz besonders gilt das für die heiklen Windenbergungen im Bereich der Flugrettung. Die ARA Flugrettung hat die extrem herausfordernden und meist spektakulären Einsätze mit der Rettungswinde im Großraum Fresach intensivst trainiert. Fotos: ARA/KK.

Bei dem Windentraining übte die Crew des Notarzthubschraubers „RK-1“ im alpinen Umfeld das rasche und vor allem sichere Handling mit der Rettungswinde. „Denn im Einsatzfall zählt jede Sekunde, da muss dann wirklich jeder Handgriff exakt sitzen“, weiß der leitende Flugretter der ARA Flugrettung Philipp Heidenreich. Die Einsätze mit der am Notarzthubschrauber vom Typ Airbus H145 fix angebauten Rettungswinde haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Der Rekordwert aus dem Vorjahr mit 70 Windenbergungen dürfte heuer wohl übertroffen werden. „Wir gehen davon aus, dass es im diesjährigen Sommer aufgrund der Covid-Krise noch mehr Menschen als bisher in die Berge zieht. Eine Zunahme der Windenbergungen ist somit vorprogrammiert“, so der leitende Windenoperator der ARA Flugrettung Christian Zlöbl.

 

Der medizinische Leiter der ARA Flugrettung, Gernot Aichinger, stellt klar: „Die fix angebaute Rettungswinde hat zwei entscheidende Vorteile. Einerseits kann der Verunfallte deutlich schneller notfallmedizinisch versorgt werden und auch beim Abtransport gewinnt man wertvolle Zeit. Mitunter genau jene Minuten, die über Leben und Tod entscheiden.“ Die Übungsleiter Christian Zlöbl und Philipp Heidenreich zeigten sich mit dem Verlauf des gesetzlich vorgeschriebenen Trainings jedenfalls sehr zufrieden: „Das Zusammenspiel zwischen Piloten, Windenoperatoren, Notärzten und Flugrettern hat wirklich wie am Schnürchen geklappt. Wir sind für die kommende Sommersaison mit den zu erwartend zahlreichen Windeneinsätzen im alpinen Gelände wieder top vorbereitet - und zwar mit Sicherheit.“

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