Unsere Stationen - Reutte und Fresach

Reutte: „RK-2“

Die im März 2002 gegründete Station befindet sich am Bezirkskrankenhaus Reutte. Der rot-weiße Notarzthubschrauber H 145 der ARA Flugrettung ist täglich von 7.30 Uhr morgens bis 22:30 Uhr einsatzbereit. Er ist mit erfahrenen Piloten, Notärzten, Winchoperatorn/Notfallsanitätern und Flugrettern besetzt.

 

Als Besonderheit ist der Notarzthubschrauber „RK-2“ in Reutte mit einer Rettungswinde ausgerüstet. Der Notarzthubschrauber „RK-2“ wird in den Leitstellengebieten Tiroler Außerfern und Oberland, Bayerisches Oberland, Ostallgäu und Vorarlberg alarmiert. Außerdem ist an der Reuttener Station ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) stationiert, mit dem bei Notfällen im
Stadtgebiet die medizinische Besatzung an den Einsatzort gebracht werden kann.

Einsätze von RK-2 Reutte

  • 2015: 992

  • 2016: 925

  • 2017: 1.007

  • 2018: 1.178

  • 2019: 1.025

Aufgrund des alpinen Einsatzgebietes gehört die Rettung von verunglückten Personen aus schwer zugänglichem Gelände zu einer der vielen Aufgaben des Reuttener Notarzthubschraubers. Seit Juli 2011 verfügt der Hubschrauber der ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH über eine fest installierte Seilwinde, mit der Einsätze in alpinem Gelände durchgeführt werden können, wenn die Landung am Einsatzort nicht möglich ist. Das Windenseil ist 90 m lang, die Länge kann flexibel angepasst werden.

 

Insgesamt können Patienten mit einem Gewicht bis zu 250 Kilogramm transportiert werden. Mit der Winde wurde das bisherige Fixtauverfahren abgelöst. Zudem ist der Notarzthubschrauber „RK-2“ für den Bezirk Reutte ein wichtiger und verlässlicher Partner im Katastrophenfall. Um sicherzustellen, dass der mobilen Medizintechnik nicht der Strom an Bord ausgeht, kommt an Bord von „RK-2“ zudem ein 230V-Inverter zum Einsatz. Dank dieses Spannungswandlers ist eine immerwährende Stromversorgung gewährleistet, die der Patientensicherheit dient: Neben 12-Volt-Anschlüssen steht damit während des Fluges eine redundante Stromversorgung zur Verfügung, die einen Ausfall dieser lebenswichtigen Geräte aufgrund mangelnder Akku-Kapazität verhindert.

Historische Entwicklung


Im März 2002 wurde der Notarzthubschrauber der ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH in Reutte in Dienst gestellt. Zunächst war „RK-2“ am Flugplatz Höfen stationiert. Nach der Hochwasserkatastrophe und der nicht weiter möglichen Nutzung der Räumlichkeiten erfolgte im August 2005 der Umzug auf das Gelände des Krankenhauses und des Pflegeheimes Reutte-Ehenbichl. Der Einzug ins „Haus der Gesundheit“ erfolgte nach dessen Umbau im Juni 2007. Im September 2008 wurde der neue Hangar für den Hubschrauber des Typs BK 117 fertig gestellt. Seit April 2018 kommt ein Notarzthubschrauber des Typs H 1415 zum Einsatz.




Das Team


  • 3 Piloten
  • 14 Notärzte
  • 12 Flugretter
  • 5 HEMS-TC
  • Stationsleiter: Christian Brunnlechner
  • Leitender Notarzt: Dr. Christian Nußbickel
  • Leitender HEMS-TC: Gerd Amann
  • Leitender Flugretter: Elmar Flatz
  • Leiter Stationsorganisation: Michael Schweiger




Das Einsatzgebiet


Der Hubschrauber wird in erster Linie zu Notfalleinsätzen alarmiert, dabei ganzjährig auch zu Bergeinsätzen. Bei Bedarf führt „RK-2“ auch schnelle und schonende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken durch. Angefordert wird der Notarzthubschrauber der ARA Flugrettung von der Integrierten Landesleitstelle Tirol. Das Einsatzgebiet des „RK-2“ umfasst hierbei die Nordtiroler Region Außerfern. Darüber hinaus fordern die Integrierten Leitstellen Allgäu und Oberland „RK-2“ für Einsätze im deutschen Allgäu sowie im Bayerischen Oberland an. An der Reuttener Station der ARA Flugrettung ist außerdem tagsüber ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) stationiert, mit dem zum Beispiel bei Notfällen im Stadtgebiet Reutte die medizinische Besatzung an den Einsatzort gebracht werden kann.




Besonderheiten


Aufgrund des alpinen Einsatzgebietes gehört die Rettung von verunglückten Personen aus schwer zugänglichem Gelände zu einer der vielen Aufgaben des Reuttener Notarzthubschraubers. Seit Juli 2011 verfügt der Hubschrauber der ARA Flugrettung über eine fest installierte Seilwinde, mit der Einsätze in alpinem Gelände durchgeführt werden können, wenn die Landung am Einsatzort nicht möglich ist.Das Windenseil ist 90 m lang, die Länge kann flexibel angepasst werden. Insgesamt können bis zu 270 kg transportiert werden. Mit der Winde wurde das bisherige Fixtauverfahren abgelöst. Die ARA Flugrettung hat damit in Österreich ein Alleinstellungsmerkmal: Neben dem Reuttener Hubschrauber setzt nur noch ihr Fresacher Hubschrauber in Kärnten eine Rettungswinde ein. Im Durchschnitt wird bei jedem siebten geflogenen Rettungseinsatz die Rettungswinde genutzt. Zudem ist der Notarzthubschrauber „RK-2“ für den Bezirk Reutte ein wichtiger und verlässlicher Partner im Katastrophenfall.





ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH
Krankenhausstr. 39
6600 Ehenbichl/Reutte

Fax: +43 5672 64 660
rk-2@ara-flugrettung.at

Fresach: „RK-1“

Im April 2001 wurde die Kärntner Station der ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH Fresach gegründet. Es kommt ein hochmoderner Hubschrauber des Typs H 145 zum Einsatz. Die Einsatzbereitschaft ist von 7 Uhr bis 22 Uhr gewährleistet.

Einsätze RK-1 Fresach

  • 2015: 1.054

  • 2016: 1.046

  • 2017: 960

  • 2018: 908

  • 2019: 943

Die Notarzthubschrauber „RK-1“ und „RK-2“ der ARA Flugrettung sind mit einer Rettungswinde ausgerüstet. Diese Sonderausstattung ist oft für die Rettung von Verletzten in Bergregionen erforderlich. Regelmäßige Rettungsübungen mit der Winde sind für die auf dem Fresacher Hubschrauber tätigen Notfallsanitäter und Ärzte daher Pflicht. Ebenso nehmen alle Besatzungsmitglieder jährlich an einer Alpinschulung teil. Diese Fortbildungen werden über den ÖRK Landesverband Kärnten organisiert. Darüber hinaus verfügt der Notarzthubschrauber über alle medizintechnischen Geräte, die für die Patientenversorgung notwendig sind. Verbrauchsmaterial, wie z.B. Medikamente, wird über das ÖRK gestellt.

Seit Oktober 2014 ist die ARA Flugrettung Mitglied der IKAR (Internationale Kommission für Alpines Rettungswesen). Ziel der Organisation mit ihren 72 Mitgliedern ist es, die alpine Rettung und Sicherheit weiterzuentwickeln.

Das Team


  • 5 Piloten
  • 17 Notärzte
  • 7 Flugretter
  • 5 HEMS-TC
  • Stationsleiter: Markus Winkler
  • Leitender Notarzt: Dr. Gernot Aichinger
  • Leitender HEMS-TC: Christian Zlöbl
  • Leitender Flugretter: Philipp Heidenreich




Besonderheiten


Aufgrund des alpinen Einsatzgebietes gehört die Rettung von verunglückten Personen aus schwer zugänglichem Gelände zu einer der vielen Aufgaben des Fresacher Notarzthubschraubers. Der Hubschrauber der ARA Flugrettung verfügt über eine fest installierte Seilwinde, mit der Einsätze in alpinem Gelände durchgeführt werden können, wenn die Landung am Einsatzort nicht möglich ist. Das Windenseil ist 90 m lang, die Länge kann flexibel angepasst werden. Insgesamt können bis zu 270 kg transportiert werden. Die ARA Flugrettung hat damit in Österreich ein Alleinstellungsmerkmal: Neben dem Fresacher Hubschrauber setzt nur noch ihr Reuttener Hubschrauber eine Rettungswinde ein.





ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH
Mitterberg 70
A-9712 Fresach

Fax: +43 4245 65 187 
rk-1@ara-flugrettung.at

Telefon / Fax

Tel: +43 4265 20900 | F +43 4265 20900 14

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Reutte: von 7:30 Uhr bis 22:30 Uhr
Fresach: von 7 Uhr bis 22 Uhr

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