Willkommen bei der ARA Flugrettung
Seit 2001 betreiben wir an unseren Stationen in Reutte (Tirol) und Fresach (Kärnten) und seit Dezember 2021 während der Schisaison in unserer Station am Nassfeld (Kärnten) professionelle Notfallmedizin mit Notarzthubschraubern. Wir verfügen über langjährige Erfahrung und hohe Kompetenz in der alpinen Rettung und stellen seit April 2018 die ersten Hubschrauber des hochmodernen und nachtflugtauglichen Typs H145 in Österreich – ein Generationenwechsel in der österreichischen Flugrettung.
Über uns
Die österreichische ARA Flugrettung wurde 2001 als gemeinnützige GmbH gegründet und betreibt in Reutte (Tirol) und Fresach (Kärnten) und seit Dezember 2021 während der Schisaison am Nassfeld (Kärnten) professionelle Notfallmedizin mit Notarzthubschraubern. Im Gegensatz zu Hubschrauberbetreibern, die nur in der Wintersaison zum Einsatz fliegen, leistet die ARA Flugrettung das ganze Jahr über schnelle Notfallhilfe aus der Luft.
Das Unternehmen mit Sitz in Klagenfurt am Wörthersee gehört zur DRF Gruppe und ist ein nach gültigen Richtlinien für die Luftfahrt lizenziertes Unternehmen mit einem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC). Zudem ist die ARA Flugrettung Mitglied der IKAR (Internationale Kommission für Alpines Rettungswesen), deren Ziel die Weiterentwicklung der alpinen Rettung und Sicherheit ist.
Hilfe aus dem Heli: unterwegs mit den Bergrettern | SWR Doku
Jahresbilanz 2025
Die ARA Flugrettung ist im Jahr 2025 mit ihren drei Notarzthubschraubern zu 2.145 Einsätzen alarmiert worden. Das bedeutet gegenüber dem Jahr davor ein Minus von 280 Einsätzen. „Dieser Rückgang ist unter anderem auch darauf zurückzuführen, dass wir im vergangenen Jahr am Nassfeld im Sommer eine Pause eingelegt haben “, erklärt ARA-Geschäftsführer Thomas Jank.
Die wohl auffälligste Entwicklung gab es im abgelaufenen Jahr im Bereich der nächtlichen Windenbergungen zu verzeichnen: Der Anstieg hier beträgt gegenüber 2024 satte 63 Prozent – 62 solcher Einsätze wurden 2025 absolviert, allein 53 davon durch den Notarzthelikopter RK-2 in Reutte. Für ARA-Flugbetriebsleiter Herbert Graf kommen diese Zahlen nicht wirklich überraschend: „Für Patienten und Einsatzorganisationen stellt eine professionelle nächtliche Windenoperation, die ohne Zwischenlandungen und Tankstopps auskommt, einen unglaublichen Mehrwert dar, der nicht selten über Leben oder Tod entscheidet.“ Speziell der ARA-Notarzthubschrauber RK-2 aus Reutte wird regelmäßig bei Nacht ins Tiroler Unterland oder ins angrenzende Bayern beordert, um im alpinen Gelände herausfordernde Windenbergungen durchzuführen.
Einen Meilenstein setzte die ARA Flugrettung im Jahr 2025 im flugbetrieblichen Bereich: Das Flugrettungsunternehmen nahm die erste H145 in Österreich mit Fünfblattrotor in Betrieb. Aktuell kommt die Maschine am Nassfeld zum Einsatz. „Mehr Leistung, weniger Vibrationen und höhere Zuladungskapazitäten sorgen für mehr Sicherheit und größere Einsatzmöglichkeiten“, erzählt der stellvertretende ARA-Geschäftsführer Andreas Grießer.
Ebenso neu beim Nassfeld-Heli: Die sogenannten „Pulsing Lights“. „Dabei handelt es sich um ein ausgeklügeltes visuelles Erkennungssystem, bestehend aus acht LED-Lichtern, das die Sichtbarkeit des Helikopters in der Luft und am Boden deutlich optimiert“, so Grießer.
Für ARA-Geschäftsführer Thomas Jank ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass die solide Entwicklung der ARA Flugrettung in den letzten Jahren primär auf zwei Faktoren zurückzuführen ist: „Diese Erfolgsstory ist das Produkt von außergewöhnlichen Mitarbeitern, die allesamt einen grandiosen Job machen und einem perfekten Support durch unseren Mehrheitseigentümer DRF Luftrettung, der uns bei allen Weiterentwicklungsaktivitäten tatkräftig unterstützt.“
Die meisten Einsätze im Jahr 2025 bei der ARA Flugrettung wurden in Folge von Sport- und Freizeitunfällen absolviert (rund 42%). Auf Platz zwei im Einsatzranking: Internistische Notfälle (rund 26%), gefolgt von neurologischen Notfällen (rund 12%).
Für die gemeinnützige ARA Flugrettung sind aktuell 88 Mitarbeiter tätig: Neun Piloten, 10 Windenoperator (HEMS-TC), 21 Flugretter, 36 Notärzte und 12 Verwaltungskräfte. An allen drei Stationen (Fresach, Reutte, Nassfeld) wird mit einer Vierpersonen-Crew (Pilot, Windenoperator, Flugretter, Notarzt) geflogen, die bei Bedarf um weitere Spezialkräfte (Bergretter, Fachärzte, Intensivpfleger, Hundeführer bei Lawineneinsätzen…) ergänzt werden kann.
Die ARA Flugrettung wurde 2001 gegründet. Das Unternehmen, das mit dem Kärntner Roten Kreuz kooperiert, gehört zur DRF Luftrettungs-Gruppe und betreibt in Österreich mit Fresach (Kärnten), Nassfeld (Kärnten) und Reutte (Tirol) drei Stationen. Heuer begeht die ARA Flugrettung ihr 25-Jahr-Jubiläum.
Fresach (RK-1)
- Einsätze insgesamt: 019 (2024: 1.059)
- Primäreinsätze: 906 (2024: 899)
- Sekundäreinsätze: 69 (2024: 100)
- Fehleinsätze: 44 (2024: 60)
- Windeneinsätze: 67 (2024: 82)
- Windeneinsätze bei Nacht: 8 (2024: 10)
Reutte (RK-2)
- Einsätze insgesamt: 960 (2024: 1.096)
- Primäreinsätze: 769 (2024: 892)
- Sekundäreinsätze: 146 (2024: 137)
- Fehleinsätze: 45 (2024: 67)
- Windeneinsätze: 242 (2024: 187)
- Windeneinsätze bei Nacht: 53 (2024: 27)
Nassfeld (ARA-3), saisonale Station (2025: Jänner, Februar, März, Dezember)
- Einsätze insgesamt: 166 (2024: 270)
- Primäreinsätze: 161 (2024: 260)
- Sekundäreinsätze: 4 (2024: 7)
- Fehleinsätze: 1 (2024: 3)
- Windeneinsätze: 35 (2024: 62)
- Windeneinsätze bei Nacht: 1 (2024: 1)
Was uns auszeichnet
Hubschrauber der neuesten Generation
Mit dem Einsatz der ersten Notarzthubschrauber des Typs H145 an den Stationen Reutte und Fresach läutet die ARA Flugrettung einen Generationenwechsel in der österreichischen Flugrettung ein.
Rettungswinde - Kompetenz in alpinem Gelände
Hubschrauber des Typs H145 sind dank ihrer fest installierten Rettungswinde bestens für Einsätze in alpinem Gelände ausgestattet und können sehr flexibel und nahezu überall eingesetzt werden.
Nacht-Flug
Ob Schlaganfall, Herzinfarkt oder Verkehrsunfall – das Schicksal ist unbarmherzig und schläft nie. Auch nicht nachts. Die ARA Flugrettung steht daher auch bei Dunkelheit für notfallmedizinische Hilfe zur Verfügung.
Unsere Stationen
Reutte: RK-2
Die 2002 gegründete Station der ARA Flugrettung befindet sich am Bezirkskrankenhaus Reutte. Von hier aus startet die hochmoderne H145, die mit einer fest installierten Seilwinde ausgestattet ist, zu ihren Einsätzen.
Fresach: RK-1
Die Kärntner Station der ARA Flugrettung wurde 2001 gegründet. Seit Mai 2018 kommt ein Hubschrauber des Typs H145 zum Einsatz. Dank seiner Rettungswinde ist RK-1 bestens geeignet für die Rettung in alpinem Gelände.
Nassfeld: ARA-3
Die Station am Nassfeld – dem größten Kärntner Schigebiet – wurde von der ARA Flugrettung erstmals im Dezember 2021 in Betrieb genommen. Derzeit ist die Station nur während der Schisaison besetzt. Ab der Wintersaison 2023/2024 steht eine top-moderne H145 mit fix angebauter Rettungswinde zur Verfügung.
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